Freitag, 23. Mai 2008

Sichtbare Wissenschaft

Liebe Hochbegabte,

was haben 'Lola rennt' und die 'Tempelanlagen von Angkor' gemeinsam - gemeinsam mit 'Killershrimps' und 'Beton light'? Sie wissen es schon? Dann waren Sie sicher auf der Homepage der DFG Science TV.

Die haben es sich zur Aufgabe gemacht, drei Monate lang über ihre Projekte in dreiminütigen Kurzfilmen zu berichten - Woche für Woche. Das Resultat kann sich sehen lassen: Quer durch alle Wissenschaftsgebiete entstehen so zehn filmische Forschungstagebücher.

Die Idee der Deutschen Forschungsgemeinschaft:

"Wie macht man Beton leicht? Kann ein Roboter vom Menschen lernen? Und wie lebt es sich künftig in Mega-Metropolen wie Delhi und Dhaka? Antworten auf diese und andere Fragen präsentiert das DFG Science TV.

Drei Monate lang stellen Forscher zehn außergewöhnliche Forschungsprojekte aus ganz unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen in dreiminütigen Kurzfilmen vor. Das Besondere: Die Wissenschaftler halten die Kamera selbst in der Hand. Auf diese Weise entsteht aus dem Filmmaterial ein authentisches Forschungstagebuch. Woche für Woche informieren sie uns über den Stand ihrer Arbeit, erzählen von Hindernissen und Erfolgserlebnissen und berichten über ihr weiteres Vorhaben. Die Produktion der Kurzfilme aus eigener Hand wirft einen ganz persönlichen Blick auf die Herangehens- und Arbeitsweise eines jeden Wissenschaftlers. Geforscht wird zu Lande und zu Wasser, in Deutschland, Ecuador oder Kambodscha. Mithilfe der Kamera gewinnen wir einen unmittelbaren Einblick in die Welt der Forschung und deren Methoden - Wissenschaft wird sichtbar."

Es bleibt spannend:
http://dfg-science-tv.de


Herzlichst

Lilli Cremer-Altgeld

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Wissenschaftsautor Ernst Probst schreibt über "Rekorde der Urzeit"

Wissenschaftsautor Ernst Probst schreibt über  "Rekorde der Urzeit"
Mammut von Othenio Abel

Ernst-Probst-Zitate

Aphorismen des Wiesbadener Journalisten
und Buchautors Ernst Probst:

Schlecht bezahlte Arbeit
Es gibt Arbeit,
die ist so schlecht bezahlt,
dass man sie selbst machen muss,
weil sie sonst keiner macht.

Wer immer nur andere angreift
Wer immer nur andere angreift,
schafft selbst nichts Vernünftiges.

Lieber die ganze Welt retten
Manche Leute retten
lieber die ganze Welt
als ihre Familie.

Dummheit ist unbesiegbar
Dummheit ist unbesiegbar,
sonst hätte sie sich
nicht Millionen Jahre behauptet.

Fußball und Politik
Was haben Fußball
und Politik gemeinsam?
Jeder Zuschauer glaubt,
er wisse es besser.


Weiter geht es hier:
http://ernst-probst-zitate.blogspot.com/




Mammutprojekte gibt es nicht

Wiesbaden – Die in der Politik, in den Medien, in der Wirtschaft und in der Wissenschaft oft gebräuchlichen Begriffe Mammutprogramm, Mammutprojekt, Mammutaufgabe, Mammutsitzung oder Mammutehe im Sinne von etwas besonders Großem sind völlig fehl am Platz. Denn das eiszeitliche Mammut mit dem wissenschaftlichen Artnamen Mammuthus primigenius war in Wirklichkeit nicht das größte Rüsseltier, sondern mit einer Schulterhöhe von etwa 3 Metern kleiner als ein heutiger Afrikanischer Elefant.

Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch "Rekorde der Urzeit" hin, das bei „GRIN Verlag für akademische Texte" erschienen ist. Die größten Elefanten sind – laut Probst – die Waldelefanten (Palaeoloxodon antiquus) und Steppenelefanten (Mammuthus trogonterii) im Eiszeitalter gewesen, die eine Schulterhöhe von ungefähr 4,50 Metern erreichten. Er glaubt aber nicht, dass statt Mammutprogramm und Mammutsitzung künftig Waldelefanten- oder Steppenelefantensitzung gesagt werden wird.

Mammute existierten im Eiszeitalter (Pleistozän) etwa vor 250.000 bis 12.000 Jahren in Europa., aber auch in Asien, Amerika und Afrika. Sie sind durch ein dichtes Fell mit bis zu 35 Zentimeter langen Wollhaaren und darüber liegenden Deckhaaren gut gegen Kälte geschützt gewesen.

Außerdem hatten sie eine 3 Zentimeter dicke Haut und eine dicke Fettschicht. Ihre Stoßzähne waren bis zu 4 Meter lang und wogen pro Exemplar drei Zentner. Damit konnten sie Schnee wegschaufeln, um an die darunter befindliche pflanzliche Nahrung zu gelangen. Über das Aussehen der Mammute weiß man gut Bescheid, weil in Sibirien und Alaska insgesamt mehr als 40 Kadaver im Dauerfrostboden geborgen wurden.

Weblink:
Rekorde der Urzeit bei „GRIN"
http://www.grin.com/e-book/92279/rekorde-der-urzeit

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