Samstag, 30. April 2011

Stockholm: Warten

Photo: Saskia-Marjanna Schulz

Announcements of the 2011 Nobel Prizes

The prize awarding institutions have set the following dates for their announcements of 2011 prize decisions:

PHYSIOLOGY OR MEDICINE- Monday 3 October, 11:30 a.m. CET at the earliest

PHYSICS - Tuesday 4 October, 11:45 a.m. CET at the earliest

CHEMISTRY - Wednesday 5 October, 11:45 a.m. CET at the earliest

PEACE - Friday 7 October, 11:00 a.m. CET

LITERATURE - the date will be set later

ECONOMIC SCIENCES - Monday 10 October, 1:00 p.m. CET at the earliest

Dienstag, 11. Januar 2011

2011-Zauber?

Photo: Saskia-Marjanna Schulz


Was werden Sie in 2011 zaubern?

Forum: Hochbegabung - Drama oder Erfolgsstory ?


Wenn von Hochbegabung/Höchstbegabung gesprochen wird, sind oft die intellektuellen Fähigkeiten gemeint. Aber Hochbegabung/Höchstbegabung ist viel mehr. Dazu zählen z.B. auch soziale Kompetenz, psychomotorisch-praktische Fähigkeiten (z.B. Tennis spielen, Formel 1), musische Fähigkeiten, bildnerisch-darstellende Begabungen (z.B. malen, fotografieren, bildhauern).

Manche Hochbegabte sind in einigen Fächern/Bereichen manchmal weniger begabt und zweifeln dann insgesamt an ihrem Können. Manche dieser Menschen haben eine sehr lange Pubertätsphase und fragen sich: werde ich überhaupt nicht erwachsen? (Was in mancher Hinsicht auch ein Vorteil sein kann.)

Ein auffallendes Problem ist der Selbstzweifel – und auch der Zweifel von anderen – vor dem Hintergrund des tiefen inneren „Wissens“ oder der Intuition: Ich weiss, dass ich etwas ganz Besonderes kann bzw. : Ich weiss, dass ich etwas ganz besonders (gut) kann. Oft fehlt dann die Einsicht oder auch der Mut zum nächsten Schritt – zur nächsten Frage: aber was? Oder auch: wer kann mir dabei helfen? Anregungen finden Sie dazu hier im Forum.

Die Moderatorinnen, Lilli Cremer-Altgeld und Saskia-Marjanna Schulz, möchten mit diesen Informationen Mut machen und anregen, sich mit anderen Hochbegabten und Höchstbegabten zu vernetzen. Wenn Sie Fragen direkt an das Moderatorinnenteam haben, so senden Sie uns eine mail
Hochbegabte@t-online.de

Wenn Sie zum Kreis der Hochbegabten/Höchstbegabten zählen, wenn Ihre Angehörigen hochbegabt sind, Sie Hochbegabte betreuen oder unterrichten, dann sind Sie herzlich willkommen

Forum Hochbegabung - Drama oder Erfolgsstory ?
https://www.xing.com/net/pri5550d8x/hochbegabung

Kontakt:


Lilli Cremer-Altgeld
Graf-Salm-Str 34
D-50181 Bedburg/Köln

Hochbegabte@t-online.de
https://www.xing.com/profile/Lilli_CremerAltgeld

Mobil + 49 (0) 151 1431 3556
Fon + 49 (0) 2272 4097 900
Fax + 49 (0) 2272 4097 901

Donnerstag, 6. Mai 2010

Naturwissenschaftliche Produkte für Kinder online bestellen



Andreas Tillmann


Hochbegabung in Wissenschaft und Forschung Das neue Internetangebot "Kids and Science" (www.kids-and-science.de) wurde um einen eigenen Onlineshop rund um Naturwissenschaft und Technik für Kinder und Eltern erweitert. Nachdem "Kids and Science" im Februar 2010 von der Jury des Projektbüros "Sparkassen. Gut für Deutschland." als einer der besten Vorschläge ausgewählt wurde, startete das Unternehmen im April 2010 mit der Eröffnung des Shops (http://kids-and-science.tradoria.de) durch.

Das Sortiment umfaßt Produkte für Kinder und Eltern, die eine großes Spektrum der Naturwissenschaften abdecken. Die Physik ist dabei mit Kategorien wie Akustik, Astronomie, Kräfte, Bewegung, Optik oder Magnetismus vertreten. Auch Biologie und Chemie haben eigene Kategorien bekommen, ebenso wie Kristalle, Meteorologie oder Mineralogie. Die Themen Strom und Spannung sind mit den Bereichen Elektrizität und Elektronik vertreten.

Neben Experimentierkästen und Bausätzen gibt es auch liebenswerte physikalische Spielereien. Eine umfangreiche Auswahl im Bereich Natur und Umwelt rüstet kleine Forscher und Entdecker für Ausflüge und Exkursionen aus und bietet Schulen und Kindergärten eine Ausstattung in der Umweltpädagogik.

Kids and Science wurde 2009 von Dipl.-Phys. Andreas Tillmann gegründet. Andreas Tillmann hat Physik an der TU Chemnitz studiert und war 18 Jahre in der internationalen Halbleiterindustrie tätig, bevor er Kids and Science gründete. Nach dem Motto: "Naturwissenschaft kann Spaß machen" möchte er das Interesse am Basteln, Experimentieren, Bauen und Probieren fördern. Andreas Tillmann ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Interessen sind Naturwissenschaften für Kinder, frühkindliche Bildung, Musik hören, Internet und ausgedehnte Fahrradtouren über die Schwäbische Alb und durch das Donautal.


Pressekontakt und weitere Informationen:

"Kids and Science"
Andreas Tillmann
Haldenweg 25
89160 Dornstadt
Deutschland
Tel: 07348 9673118
Fax: 07348 928234

Samstag, 6. Februar 2010

Deutsche Ärzte beschrieben Eiszeit-Raubtiere


Photo: Privat


Wiesbaden – Der Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea), die Höhlenhyäne (Crocuta crocuta spelaea) und der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter verdanken ihren wissenschaftlichen Namen zwei deutschen Medizinern. Der Arzt und Paläontologe Georg August Goldfuß (1782-1848), der in Erlangen und in Bonn arbeitete, hat 1810 erstmals den Höhlenlöwen und 1823 erstmals die Höhlenhyäne wissenschaftlich beschrieben. Bereits 1794 hatte der Chirurg Johann Christian Rosenmüller (1771–1820) aus Erlangen die erste Beschreibung des Höhlenbären vorgenommen.

Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Die Funde, nach deren Untersuchung der Höhlenlöwe, die Höhlenhyäne und der Höhlenbär benannt wurden, stammen allesamt aus der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Dort sind Reste von mehr als 800 Höhlenbären, aber auch von vielen Höhlenhyänen und Höhlenlöwen entdeckt worden. Die in dieser Höhle geborgenen Zähne und Knochen von Höhlenlöwen stammen von rund 30 Tieren. Nirgendwo auf der Erde sind mehr Höhlenlöwen entdeckt worden als in der Zoolithenhöhle!

Die Höhlenlöwen sind vor etwa 300.000 Jahren aus den riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) hervorgegangen, die nach dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen bezeichnet sind. Der Mosbacher Löwe erreichte eine Gesamtlänge von etwa 3,60 Metern und übertraf heutige Löwen damit um rund 50 Zentimeter. Höhlenlöwen brachten es auf maximal 3,20 Meter, womit sie größer als jetzige Löwen in Afrika waren.

Genau genommen, tragen die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Höhlenlöwen einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste häufig in Höhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Löwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Höhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Höhlen.

Anders als Höhlenbären und Höhlenhyänen haben Höhlenlöwen vermutlich nur selten Höhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwächte, kranke oder alte Höhlenlöwen in solche natürlichen Unterschlüpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womöglich dienten Höhlen auch als Unterschlupf für Löwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen.

Sogar in hochgelegenen alpinen Höhlen von Italien, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenlöwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Höhe liegende Conturineshöhle in Südtirol (Italien) zu nennen. Weitere Fundorte von Höhlenlöwen sind die Salzofenhöhle bei Grundlsee im österreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter Höhe), die Ramesch-Knochenhöhle in Oberösterreich (1960 Meter Höhe) und die Höhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Säntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter Höhe).

Teilweise sind Höhlenlöwen wohl durch Höhlenhyänen, denen sie zum Opfer gefallen waren, in Höhlen verschleppt worden. Die bis zu etwa 1,50 Meter langen und rund 0,90 Meter hohen Höhlenhyänen ernährten sich nicht nur von Aas, sondern waren wegen ihrer Körpergröße und Kraft auch fähig, im Rudel zu jagen. Sie fraßen nicht alles vor Ort, sondern schleppten Fleisch- und Knochenteile zu einem geschützten Fressplatz, der auch in einer Höhle liegen konnte. Dort bissen sie in Ruhe die Knochen auf, um so an das begehrte energiereiche Knochenmark zu gelangen.

Besonders häufig entdeckte man Reste von Höhlenhyänen in so genannten Hyänenhorsten, die sich in Höhlen befanden. Dort brachten sie offenbar über Generationen hinweg ihren Nachwuchs zur Welt und schleppten ihre Beutetiere ein. Hyänenhorste kennt man aus England, Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Ein solcher Hyänenhorst war die erwähnte Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth gewesen.

Eiszeitliche Raubtiere haben es Ernst Probst offenbar besonders angetan. Kürzlich veröffentlichte er gleich drei Titel darüber. Nämlich „Höhlenlöwen“, „Säbelzahnkatzen“ und „Der Höhlenbär“. Alle sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ http://www.grin.de erschienen sowie in rund 1.000 Online-Buchshops und in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

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Wissenschaftsautor Ernst Probst schreibt über "Rekorde der Urzeit"

Wissenschaftsautor Ernst Probst schreibt über  "Rekorde der Urzeit"
Mammut von Othenio Abel

Ernst-Probst-Zitate

Aphorismen des Wiesbadener Journalisten
und Buchautors Ernst Probst:

Schlecht bezahlte Arbeit
Es gibt Arbeit,
die ist so schlecht bezahlt,
dass man sie selbst machen muss,
weil sie sonst keiner macht.

Wer immer nur andere angreift
Wer immer nur andere angreift,
schafft selbst nichts Vernünftiges.

Lieber die ganze Welt retten
Manche Leute retten
lieber die ganze Welt
als ihre Familie.

Dummheit ist unbesiegbar
Dummheit ist unbesiegbar,
sonst hätte sie sich
nicht Millionen Jahre behauptet.

Fußball und Politik
Was haben Fußball
und Politik gemeinsam?
Jeder Zuschauer glaubt,
er wisse es besser.


Weiter geht es hier:
http://ernst-probst-zitate.blogspot.com/




Mammutprojekte gibt es nicht

Wiesbaden – Die in der Politik, in den Medien, in der Wirtschaft und in der Wissenschaft oft gebräuchlichen Begriffe Mammutprogramm, Mammutprojekt, Mammutaufgabe, Mammutsitzung oder Mammutehe im Sinne von etwas besonders Großem sind völlig fehl am Platz. Denn das eiszeitliche Mammut mit dem wissenschaftlichen Artnamen Mammuthus primigenius war in Wirklichkeit nicht das größte Rüsseltier, sondern mit einer Schulterhöhe von etwa 3 Metern kleiner als ein heutiger Afrikanischer Elefant.

Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch "Rekorde der Urzeit" hin, das bei „GRIN Verlag für akademische Texte" erschienen ist. Die größten Elefanten sind – laut Probst – die Waldelefanten (Palaeoloxodon antiquus) und Steppenelefanten (Mammuthus trogonterii) im Eiszeitalter gewesen, die eine Schulterhöhe von ungefähr 4,50 Metern erreichten. Er glaubt aber nicht, dass statt Mammutprogramm und Mammutsitzung künftig Waldelefanten- oder Steppenelefantensitzung gesagt werden wird.

Mammute existierten im Eiszeitalter (Pleistozän) etwa vor 250.000 bis 12.000 Jahren in Europa., aber auch in Asien, Amerika und Afrika. Sie sind durch ein dichtes Fell mit bis zu 35 Zentimeter langen Wollhaaren und darüber liegenden Deckhaaren gut gegen Kälte geschützt gewesen.

Außerdem hatten sie eine 3 Zentimeter dicke Haut und eine dicke Fettschicht. Ihre Stoßzähne waren bis zu 4 Meter lang und wogen pro Exemplar drei Zentner. Damit konnten sie Schnee wegschaufeln, um an die darunter befindliche pflanzliche Nahrung zu gelangen. Über das Aussehen der Mammute weiß man gut Bescheid, weil in Sibirien und Alaska insgesamt mehr als 40 Kadaver im Dauerfrostboden geborgen wurden.

Weblink:
Rekorde der Urzeit bei „GRIN"
http://www.grin.com/e-book/92279/rekorde-der-urzeit

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